
Feldkirch Sehenswürdigkeiten stehen für eine der besterhaltenen mittelalterlichen Altstädte Österreichs: Kopfsteinpflaster, romanische Laubengänge und die thronende Schattenburg Feldkirch — das über 800 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt. Dazu kommt der Wildpark Feldkirch mit über 160 Tieren und kostenlosem Eintritt — gewählt zum beliebtesten Ausflugsziel ganz Vorarlbergs. Von Damüls aus ist Feldkirch im Sommer über den Furkajoch-Pass in rund 45 Minuten erreichbar.
Stand: März 2026 — Alle Angaben zu Preisen, Öffnungszeiten und Programmen entsprechen dem Recherche-Stand März 2026. Da sich diese Informationen ändern können, empfehlen wir, aktuelle Details vor deinem Besuch direkt beim jeweiligen Anbieter zu prüfen.
Das Wahrzeichen der Stadt: eine der besterhaltenen hochmittelalterlichen Burganlagen Mitteleuropas, erbaut um 1200 durch Hugo I. von Montfort. 18 Museumsräume zeigen Wohnkultur, sakrale Kunst und Waffen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Der Bergfried bietet Panoramablick über Feldkirch und das Rheintal. Im Burghof: die Schlossgaststätte — bekannt für ihre Riesen-Schnitzel.
Eines der beliebtesten Ausflugsziele in Vorarlberg — kostenlos, 365 Tage geöffnet, rund um die Uhr. Über 160 Tiere aus 26 heimischen Arten auf dem Ardetzenberg (631 m): Wolf, Luchs, Gamswild, Rothirsch, Alpensteinbock, Wildschwein, Murmeltier und mehr. Großer Kinderspielplatz und Grillplatz beim Rotwildgehege. Vom Wildpark führt der Rheinblickweg zu einem der schönsten Panoramapunkte über Feldkirch.
Eine der schönsten Altstädte im Alpenraum: romanische Laubengänge, Kopfsteinpflastergassen, gotische Erker und das Palais Liechtenstein (heute Stadtbibliothek). Herzstück ist der Katzenturm — ein achtgeschossiger Rundturm (1491–1507), errichtet unter Kaiser Maximilian I. Ebenfalls sehenswert: der Dom St. Nikolaus (1478, spätgotisch) und der lebhafte Wochenmarkt.
Das Kulturzentrum der Stadt, 2015 als „green & smart building" eröffnet: großer Veranstaltungssaal, Ausstellungsräume und eine Dachterrasse mit Panoramablick auf Schattenburg und Altstadt. Im benachbarten Kulturquartier Reichenfeld findet jeden Sommer das poolbar-Festival statt — eines der bekanntesten Indie-Musikfestivals Österreichs.
Action und Fahrspaß direkt in der Stadt: Die Kartbahn Treff bietet Kartrennen für alle Altersgruppen — ideal für Familien, Jugendliche und alle, die nach dem Stadtbummel noch etwas erleben wollen. Ein Highlight für Regentage und für alle, die Geschwindigkeit lieben.
Die besterhaltene Burganlage Mitteleuropas mit Museum, Bergfried-Panorama und Schlossgaststätte — über 800 Jahre Geschichte.
👉 Zur Schattenburg FeldkirchÜber 160 Tiere aus 26 heimischen Arten, Kinderspielplatz und Panoramablick — das beliebteste Ausflugsziel Vorarlbergs.
👉 Zum Wildpark FeldkirchDamüls liegt rund 38 Kilometer (Sommerroute) von Feldkirch entfernt. Im Sommer ist die Stadt in etwa 45 Minuten erreichbar — für einen entspannten Tagesausflug ideal.
Mit dem Auto — Sommer (Mai bis Oktober)Die landschaftlich schönste Route führt über den Furkajoch-Pass (1.761 m): Damüls → Furkajoch → Rankweil → A14 → Feldkirch. Die Passstraße ist schmal und kurvenreich, aber gut ausgebaut — mit schöner Berglandschaft entlang der gesamten Strecke. Wer die Bergstraße meidet, fährt über Au (Bregenzerwald) ins Rheintal und dann südwärts nach Feldkirch. Beide Routen: ca. 38–45 km, rund 45 Minuten.
Mit dem Auto — Winter (November bis April)Das Furkajoch ist im Winter geschlossen. Die Winterroute führt über den Bregenzerwald nach Au und dann über die A14 Rheintalautobahn Richtung Süden nach Feldkirch: ca. 55 km, rund 65 Minuten. Die Strecke ist gut ausgebaut und wintersicher. Winterreifen sind in Österreich vom 1. November bis 15. April Pflicht; für die Bergstraßen rund um Damüls werden Schneeketten empfohlen.
Mit dem Bus (öffentlich, VMOBIL)Feldkirch ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über das gut ausgebaute VMOBIL-Netz erreichbar:
Fahrpläne und aktuelle Verbindungen: vmobil.at — Vorarlberger Verkehrsverbund VVV.
Parken in FeldkirchFeldkirch hat rund 1.650 öffentliche Parkplätze und 7 Tiefgaragen; ein Parkleitsystem führt direkt in die Innenstadt.
Empfohlene Parkoptionen:
Handy-Parken: Parkster oder EasyPark App. Behindertenausweis (§29b StVO): Parken kostenlos an allen Parkplätzen.
Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal 2026 — Öffis kostenlos nutzenWer in Damüls mindestens drei Nächte übernachtet, erhält automatisch die Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal — kostenlos, gültig von Mai bis Oktober, ab der dritten Übernachtung in einer teilnehmenden Unterkunft. Die Karte berechtigt zur kostenlosen Nutzung aller Busse und Bahnen in der Region, inklusive der Verbindungen nach Feldkirch und zurück. Wer also mit dem Bus nach Feldkirch fährt, zahlt mit der Gäste-Card keinen Fahrpreis. Einfach bei der Anmeldung nachfragen.
Feldkirch Stadtspaziergang — die klassische RouteDie offizielle Stadtspaziergang-Route führt auf 2,2 km durch die Altstadt — Dauer ca. 2 Stunden, leicht, keine nennenswerten Höhenunterschiede:
Dom St. Nikolaus → Kapuzinerkloster → Katzenturm → Churer Tor → Wasserturm → Heilig-Kreuz-Brücke → Zeughaus → Pulverturm → Mühletor → Landeskonservatorium (ehem. Stella Matutina, Conan-Doyle-Schule) → Montforthaus → Marktgasse → Palais Liechtenstein (Stadtbibliothek) → Rathaus (1493) → Schattenburg
Geführte Stadtführungen — auch zu Themen wie „Tatort Feldkirch" oder mit Kulinarik-Stops — buchbar über feldkirch-leben.at.
Vormittags: Wildpark Feldkirch — ideal für den Start, da rund um die Uhr geöffnet. Danach Stadtspaziergang durch die Altstadt (2,2 km, ca. 2h): Katzenturm, Dom, Marktgasse, Montforthaus-Terrasse. Mittagessen in der Schlossgaststätte (die Riesen-Schnitzel sind legendär!), alternativ im Gasthof Lingg / Fuedelewirt in der Kreuzgasse (Fassadenmalereien von 1888) oder dem Cafe Zanona in der Montfortgasse (Kaffeehauskultur seit 1979). Ab 10:00 Uhr (April–Oktober) bzw. ab 13:30 Uhr (November–März): Schattenburg-Museum — 18 Räume, Bergfried-Panorama über Feldkirch und das Rheintal.
Für wen lohnt sich der Feldkirch Ausflug besonders:
Alle Anreise-Infos: Mit dem Auto, Bus, Bahn — inkl. Gästekarte und Parken.
👉 Anreise nach Damüls & FaschinaDer Name der Stadt reicht bis in die Zeit der römischen Besiedlung zurück, als es zwei Kirchen im Feld gab — aus „Feldes Kirchen" wurde Feldkirch. Im Jahr 1218 schenkte Hugo I. von Montfort die hiesige Kirche und das Kloster dem Johanniterorden; in dieser Urkunde wird Feldkirch erstmals als Stadt genannt. Gleichzeitig ließ Hugo I. die Schattenburg errichten — als Stammsitz der mächtigen Grafen von Montfort, die das Rheintal bis ins 14. Jahrhundert beherrschten. Das gut erhaltene mittelalterliche Zentrum am Fuße der Schattenburg bildet bis heute ein reizvolles Ambiente für das urbane Leben.
Feldkirch war über die Jahrhunderte ein bedeutendes Handelszentrum: Der Katzenturm wachte über die Handelsstraße in die Schweiz, der Ill-Fluss markierte die Stadtgrenze. Im Humanismus gewann die Stadt als Bildungszentrum an Bedeutung — das Jesuitenkolleg Stella Matutina war eine der renommiertesten Schulen Mitteleuropas und zog Schüler aus aller Welt an.
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