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Stadt Feldkirch - Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten

Feldkirch Sehenswürdigkeiten stehen für eine der besterhaltenen mittelalterlichen Altstädte Österreichs: Kopfsteinpflaster, romanische Laubengänge und die thronende Schattenburg Feldkirch — das über 800 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt. Dazu kommt der Wildpark Feldkirch mit über 160 Tieren und kostenlosem Eintritt — gewählt zum beliebtesten Ausflugsziel ganz Vorarlbergs. Von Damüls aus ist Feldkirch im Sommer über den Furkajoch-Pass in rund 45 Minuten erreichbar.

Stand: März 2026 — Alle Angaben zu Preisen, Öffnungszeiten und Programmen entsprechen dem Recherche-Stand März 2026. Da sich diese Informationen ändern können, empfehlen wir, aktuelle Details vor deinem Besuch direkt beim jeweiligen Anbieter zu prüfen.

Schattenburg, Wildpark, Altstadt & Kartbahn Treff — die Top-Sehenswürdigkeiten in Feldkirch

Schattenburg Feldkirch

Das Wahrzeichen der Stadt: eine der besterhaltenen hochmittelalterlichen Burganlagen Mitteleuropas, erbaut um 1200 durch Hugo I. von Montfort. 18 Museumsräume zeigen Wohnkultur, sakrale Kunst und Waffen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Der Bergfried bietet Panoramablick über Feldkirch und das Rheintal. Im Burghof: die Schlossgaststätte — bekannt für ihre Riesen-Schnitzel.

  • Öffnungszeiten Sommer (Apr–Okt): täglich 10:00–17:00 Uhr
  • Öffnungszeiten Winter (Nov–Mär): Di–Sa 13:30–16:00 Uhr, So/Feiertag 11:00–16:00 Uhr, Mo geschlossen
  • Abendöffnung: letzter Donnerstag im Monat (Apr–Okt) ab 18:00 Uhr
  • Eintritt: Erwachsene 9,00 € · Senioren (65+) 8,00 € · Jugendliche (12–17 J.) 6,50 € · Schüler (6–11 J.) 4,50 € · Kinder bis 5 J. kostenlos
  • Familienkarte (mit Vorarlberger Familienpass): 17,00 € · Single-Familienkarte: 11,00 €
  • Für Familien: Kinderführer (3,50 €) + kostenloser Outdoor-Challenge-Flyer

Wildpark Feldkirch

Eines der beliebtesten Ausflugsziele in Vorarlberg — kostenlos, 365 Tage geöffnet, rund um die Uhr. Über 160 Tiere aus 26 heimischen Arten auf dem Ardetzenberg (631 m): Wolf, Luchs, Gamswild, Rothirsch, Alpensteinbock, Wildschwein, Murmeltier und mehr. Großer Kinderspielplatz und Grillplatz beim Rotwildgehege. Vom Wildpark führt der Rheinblickweg zu einem der schönsten Panoramapunkte über Feldkirch.

  • Eintritt: kostenlos (Spenden willkommen)
  • Kiosk (ab Februar): Mi–So, Mo–Di Ruhetag · bei Schlechtwetter vorzeitige Schließung möglich
  • Parken: Vorarlberghalle, Ardetzenweg (gebührenpflichtig)
  • Stadtbus: Linien 3 und 4, Haltestelle „Vorarlberghalle"

Feldkirch Altstadt mit Katzenturm

Eine der schönsten Altstädte im Alpenraum: romanische Laubengänge, Kopfsteinpflastergassen, gotische Erker und das Palais Liechtenstein (heute Stadtbibliothek). Herzstück ist der Katzenturm — ein achtgeschossiger Rundturm (1491–1507), errichtet unter Kaiser Maximilian I. Ebenfalls sehenswert: der Dom St. Nikolaus (1478, spätgotisch) und der lebhafte Wochenmarkt.

  • Eintritt: kostenlos
  • Wochenmarkt: Di & Sa 8:00–12:30 Uhr in der Marktgasse

Montforthaus Feldkirch

Das Kulturzentrum der Stadt, 2015 als „green & smart building" eröffnet: großer Veranstaltungssaal, Ausstellungsräume und eine Dachterrasse mit Panoramablick auf Schattenburg und Altstadt. Im benachbarten Kulturquartier Reichenfeld findet jeden Sommer das poolbar-Festival statt — eines der bekanntesten Indie-Musikfestivals Österreichs.


Kartbahn Treff Feldkirch

Action und Fahrspaß direkt in der Stadt: Die Kartbahn Treff bietet Kartrennen für alle Altersgruppen — ideal für Familien, Jugendliche und alle, die nach dem Stadtbummel noch etwas erleben wollen. Ein Highlight für Regentage und für alle, die Geschwindigkeit lieben.

Feldkirch Ausflug von Damüls — Anreise, Parken und Tagesplan

Damüls liegt rund 38 Kilometer (Sommerroute) von Feldkirch entfernt. Im Sommer ist die Stadt in etwa 45 Minuten erreichbar — für einen entspannten Tagesausflug ideal.

Mit dem Auto — Sommer (Mai bis Oktober)

Die landschaftlich schönste Route führt über den Furkajoch-Pass (1.761 m): Damüls → Furkajoch → Rankweil → A14 → Feldkirch. Die Passstraße ist schmal und kurvenreich, aber gut ausgebaut — mit schöner Berglandschaft entlang der gesamten Strecke. Wer die Bergstraße meidet, fährt über Au (Bregenzerwald) ins Rheintal und dann südwärts nach Feldkirch. Beide Routen: ca. 38–45 km, rund 45 Minuten.

Mit dem Auto — Winter (November bis April)

Das Furkajoch ist im Winter geschlossen. Die Winterroute führt über den Bregenzerwald nach Au und dann über die A14 Rheintalautobahn Richtung Süden nach Feldkirch: ca. 55 km, rund 65 Minuten. Die Strecke ist gut ausgebaut und wintersicher. Winterreifen sind in Österreich vom 1. November bis 15. April Pflicht; für die Bergstraßen rund um Damüls werden Schneeketten empfohlen.

Mit dem Bus (öffentlich, VMOBIL)

Feldkirch ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über das gut ausgebaute VMOBIL-Netz erreichbar:

  • Linie 570: Damüls → Thüringen (via Großes Walsertal), ca. 35 Minuten, von dort Anschluss Richtung Feldkirch
  • Gesamtfahrzeit: ca. 1 bis 1,5 Stunden je nach Anschluss

Fahrpläne und aktuelle Verbindungen: vmobil.at — Vorarlberger Verkehrsverbund VVV.

Parken in Feldkirch

Feldkirch hat rund 1.650 öffentliche Parkplätze und 7 Tiefgaragen; ein Parkleitsystem führt direkt in die Innenstadt.

Empfohlene Parkoptionen:

  • Tiefgarage Montforthaus: (Montfortplatz) — zentral, direkt neben Altstadt, Katzenturm und Schattenburg
  • Illpark: — großes Parkhaus nahe Innenstadt, aktuelle Tarife unter illpark.eu
  • Parkplatz Vorarlberghalle: (Ardetzenweg) — gebührenpflichtig, beste Wahl für den Wildpark Feldkirch, direkte Anbindung mit Stadtbus Linien 3 und 4 (Haltestelle „Vorarlberghalle"). Hinweis: Parkgebühren kommen nicht dem Wildpark zugute, Spenden sind essenziell.

Handy-Parken: Parkster oder EasyPark App. Behindertenausweis (§29b StVO): Parken kostenlos an allen Parkplätzen.

Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal 2026 — Öffis kostenlos nutzen

Wer in Damüls mindestens drei Nächte übernachtet, erhält automatisch die Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal — kostenlos, gültig von Mai bis Oktober, ab der dritten Übernachtung in einer teilnehmenden Unterkunft. Die Karte berechtigt zur kostenlosen Nutzung aller Busse und Bahnen in der Region, inklusive der Verbindungen nach Feldkirch und zurück. Wer also mit dem Bus nach Feldkirch fährt, zahlt mit der Gäste-Card keinen Fahrpreis. Einfach bei der Anmeldung nachfragen.

Feldkirch Stadtspaziergang — die klassische Route

Die offizielle Stadtspaziergang-Route führt auf 2,2 km durch die Altstadt — Dauer ca. 2 Stunden, leicht, keine nennenswerten Höhenunterschiede:

Dom St. Nikolaus → Kapuzinerkloster → Katzenturm → Churer Tor → Wasserturm → Heilig-Kreuz-Brücke → Zeughaus → Pulverturm → Mühletor → Landeskonservatorium (ehem. Stella Matutina, Conan-Doyle-Schule) → Montforthaus → Marktgasse → Palais Liechtenstein (Stadtbibliothek) → Rathaus (1493) → Schattenburg

Geführte Stadtführungen — auch zu Themen wie „Tatort Feldkirch" oder mit Kulinarik-Stops — buchbar über feldkirch-leben.at.

So könnte dein Tag aussehen & Empfehlungen

Vormittags: Wildpark Feldkirch — ideal für den Start, da rund um die Uhr geöffnet. Danach Stadtspaziergang durch die Altstadt (2,2 km, ca. 2h): Katzenturm, Dom, Marktgasse, Montforthaus-Terrasse. Mittagessen in der Schlossgaststätte (die Riesen-Schnitzel sind legendär!), alternativ im Gasthof Lingg / Fuedelewirt in der Kreuzgasse (Fassadenmalereien von 1888) oder dem Cafe Zanona in der Montfortgasse (Kaffeehauskultur seit 1979). Ab 10:00 Uhr (April–Oktober) bzw. ab 13:30 Uhr (November–März): Schattenburg-Museum — 18 Räume, Bergfried-Panorama über Feldkirch und das Rheintal.

Für wen lohnt sich der Feldkirch Ausflug besonders:

  • Familien mit Kindern: Schattenburg-Museum mit Kinderrätsel + kostenloser Wildpark = kompletter Familientag ohne großes Budget.
  • Geschichtsinteressierte: Feldkirch ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Vorarlbergs — Schattenburg, Katzenturm und Altstadt erzählen über 800 Jahre Geschichte.
  • Kulturfans: Montforthaus mit internationalem Programm; im Sommer das poolbar-Festival im Kulturquartier Reichenfeld.
  • Fahrspaß & Action: Die Kartbahn Treff bietet Kartfahren in Feldkirch — ideal für alle, die nach dem Stadtbummel noch Tempo wollen.
  • Wintergäste in Damüls: Feldkirch lohnt sich auch im Winter — das Schattenburgmuseum ist im Winter (November–März) Di–Sa 13:30–16:00 und So/Feiertag 11:00–16:00 geöffnet; im Sommer (April–Oktober) täglich 10:00–17:00 Uhr. Die Altstadt mit Weihnachtsmarkt (1.–24. Dezember) ist ein eigenes Erlebnis.

Geschichte von Feldkirch: Montfortgrafen, Sherlock Holmes und mittelalterliche Altstadt

Der Name der Stadt reicht bis in die Zeit der römischen Besiedlung zurück, als es zwei Kirchen im Feld gab — aus „Feldes Kirchen" wurde Feldkirch. Im Jahr 1218 schenkte Hugo I. von Montfort die hiesige Kirche und das Kloster dem Johanniterorden; in dieser Urkunde wird Feldkirch erstmals als Stadt genannt. Gleichzeitig ließ Hugo I. die Schattenburg errichten — als Stammsitz der mächtigen Grafen von Montfort, die das Rheintal bis ins 14. Jahrhundert beherrschten. Das gut erhaltene mittelalterliche Zentrum am Fuße der Schattenburg bildet bis heute ein reizvolles Ambiente für das urbane Leben.

Feldkirch war über die Jahrhunderte ein bedeutendes Handelszentrum: Der Katzenturm wachte über die Handelsstraße in die Schweiz, der Ill-Fluss markierte die Stadtgrenze. Im Humanismus gewann die Stadt als Bildungszentrum an Bedeutung — das Jesuitenkolleg Stella Matutina war eine der renommiertesten Schulen Mitteleuropas und zog Schüler aus aller Welt an.

Was Feldkirch auszeichnet
  • Sherlock Holmes und FeldkirchArthur Conan Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, verbrachte 1875/76 ein Jahr als Schüler am Jesuitenkolleg Stella Matutina in Feldkirch. Das Kolleg war eine der renommiertesten Schulen Mitteleuropas — und zog Schüler aus aller Welt an.
  • James Bond in den Feldkircher Gassen — Im Bond-Film Ein Quantum Trost (2008) diente Feldkirch als Kulisse für Bregenz: Eine der Filmszenen mit Daniel Craig wurde in den verwinkelten Gassen der Feldkircher Altstadt gedreht.
  • Burg ohne Neubau — Die Schattenburg ist eine der besterhaltenen Burganlagen Mitteleuropas, weil sie nie grundlegend umgebaut wurde. Seit 1917 beherbergt sie ein Museum; die bauliche Substanz von 1200 ist bis heute spürbar.
  • Wildpark als Bürger-Projekt — Der Wildpark Feldkirch wurde 1963 als gemeinnütziger Verein gegründet — von Feldkircher Bürgerinnen und Bürgern, für Feldkircher Bürgerinnen und Bürger. Der kostenlose Eintritt ist bis heute Programm und spiegelt die besondere Identität der Stadt wider.

FAQ: Feldkirch Ausflug — Wildpark, Schattenburg und Sehenswürdigkeiten

Wie weit ist Feldkirch von Damüls entfernt?
Von Damüls nach Feldkirch sind es im Sommer (via Furkajoch-Pass) ca. 38 km und rund 45 Minuten Fahrzeit. Im Winter, wenn das Furkajoch gesperrt ist, führt die Route über den Bregenzerwald: ca. 55 km, ca. 65 Minuten. Feldkirch ist damit eines der am leichtesten erreichbaren Ausflugsziele aus Damüls.
Was kostet der Eintritt in die Schattenburg Feldkirch?
Der Eintritt ins Schattenburgmuseum kostet für Erwachsene 9,00 €, Senioren (ab 65 J.) 8,00 €, Jugendliche und Studenten (12–26 J.) 6,50 €, Schüler (6–11 J.) 4,50 €. Kinder bis 5 Jahre kommen kostenlos rein. Die Familienkarte mit Vorarlberger Familienpass kostet 17,00 €, die Single-Familienkarte (ein Elternteil + Kinder) mit Familienpass 11,00 €.
Wann ist die Schattenburg in Feldkirch geöffnet?
Die Schattenburg hat unterschiedliche Sommer- und Winterzeiten: April bis Oktober: täglich 10:00–17:00 Uhr. November bis März: Di–Sa 13:30–16:00 Uhr, So und Feiertage 11:00–16:00 Uhr, Montag geschlossen. Sonder-Abendöffnung: Letzter Donnerstag im Monat (April–Oktober) um 18:00 Uhr. Geschlossen: 1. November (Allerheiligen), 24./25. Dezember, 1. Januar.
Ist der Wildpark Feldkirch wirklich kostenlos?
Ja — der Wildpark Feldkirch hat kostenfreien Eintritt, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Er wird als gemeinnütziger Verein betrieben und finanziert sich über Spenden, Mitgliedschaften und Tierschaften. Spenden beim Eingang sind willkommen und halten das Angebot kostenlos für alle.
Was gibt es im Wildpark Feldkirch zu sehen?
Über 160 Tiere aus 26 heimischen Arten: Wolf, Luchs, Gamswild, Rothirsch, Mufflon, Alpensteinbock, Wildschwein, Murmeltier und mehr. Dazu Kinderspielplatz im Wald, Grillplatz beim Rotwild und ein herrlicher Panoramablick über Feldkirch und das Rheintal. Der Kiosk der Lebenshilfe Vorarlberg ist ab Februar geöffnet: Mittwoch bis Sonntag (Montag und Dienstag Ruhetag). Bei schlechtem Wetter ist vorzeitige Schließung möglich.
Was kann man bei einem Ausflug Feldkirch unternehmen?
Ein Ausflug Feldkirch bietet fünf starke Highlights: die Schattenburg Feldkirch (Eintritt ab 4,50 €, Di–Sa ab 13:30 Uhr), der Wildpark Feldkirch (kostenlos, tägl. geöffnet), die mittelalterliche Altstadt mit Katzenturm und Montforthaus sowie die Kartbahn Treff für Fahrspaß und Action. Wer alles kombiniert, hat einen vollen Tag. Für Gäste mit der Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal ist die Bus-Anreise von Damüls kostenlos.
Lohnt sich ein Ausflug Feldkirch von Damüls im Sommer?
Ja — ein Ausflug Feldkirch lohnt sich im Sommer besonders: Die Furkajoch-Route macht die Anfahrt selbst zum Erlebnis, Schattenburg und Wildpark füllen einen ganzen Tag, und die Altstadt mit Katzenturm und Montforthaus ist gut zu Fuß erschlossen. Mit der Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal ist die Bus-Anreise kostenlos.
Was ist der Katzenturm in Feldkirch?
Der Katzenturm ist das eindrucksvollste Symbol der ehemaligen Feldkircher Stadtbefestigung. Der achtgeschossige Rundturm wurde zwischen 1491 und 1507 unter Kaiser Maximilian I. errichtet. Der Name leitet sich vermutlich von den Kanonen ab, die im Turm gelagert wurden — „Katzen" war ein historischer Begriff für bestimmte Kanonentypen. Der Katzenturm steht in der Innenstadt und ist kostenlos von außen zu besichtigen.
Hat Arthur Conan Doyle wirklich etwas mit Feldkirch zu tun?
Ja — Arthur Conan Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, verbrachte 1875/76 ein Jahr als Schüler am Jesuitenkolleg Stella Matutina in Feldkirch. Das Kolleg war eine der renommiertesten Schulen Mitteleuropas und zog Schüler aus aller Welt an. Das Schulgebäude beherbergt heute das Vorarlberger Landeskonservatorium.
War Feldkirch wirklich ein James Bond-Drehort?
Ja — für den Film Ein Quantum Trost (2008) mit Daniel Craig diente Feldkirch als Kulisse für Bregenz: Szenen des Films wurden in den Gassen der Feldkircher Altstadt gedreht, weil das mittelalterliche Ambiente dem Drehbuch entsprach.
Wie komme ich mit dem Bus von Damüls nach Feldkirch?
Mit der Linie 570 von Damüls Richtung Thüringen (ca. 35 Minuten), von dort Anschluss Richtung Feldkirch. Wer die Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal hat, fährt kostenlos. Genaue Abfahrtszeiten und aktuelle Verbindungen: vmobil.at.
Was kann man in Feldkirch bei schlechtem Wetter unternehmen?
Bei Regen ist das Schattenburgmuseum mit 18 Räumen die erste Wahl — mehrere Stunden Programm in trockener, historischer Atmosphäre. Auch die überdachten Laubengänge der Altstadt eignen sich gut für einen regengeschützten Spaziergang. Das Montforthaus bietet Ausstellungen und Konzerte. Hinweis zur Barrierefreiheit: Die Feldkircher Altstadt und der Wildpark sind ebenerdig gut erschlossen und mit Kinderwagen oder Rollator nutzbar; das Schattenburgmuseum in der Burg ist teilweise nur über Stufen erreichbar.
Gibt es in Feldkirch kostenlose Sehenswürdigkeiten?
Ja. Der Wildpark Feldkirch ist vollständig kostenlos. Die Feldkircher Altstadt mit Katzenturm, Dom St. Nikolaus und Laubengängen ist ohne Eintritt zugänglich. Auch der Panoramaspaziergang zum Stadtschrofen — dem Hausberg Feldkirchs, ca. 20–30 Fußminuten von der Innenstadt — ist kostenlos und bietet einen der schönsten Ausblicke über die Stadt.
Was ist das Montforthaus in Feldkirch?
Das Montforthaus Feldkirch ist das Kulturzentrum der Stadt — 2015 als „green & smart building" eröffnet. Es beherbergt einen großen Veranstaltungssaal, Ausstellungsräume und eine Dachterrasse mit Panoramablick auf die Schattenburg und die Altstadt. Im Sommer findet im benachbarten Kulturquartier Reichenfeld das poolbar-Festival statt — eines der bekanntesten Indie-Musikfestivals Österreichs, mit Pförtnerhaus, Freilichtbühne und einzigartigem Parkambiente.
Lässt sich Feldkirch gut mit anderen Ausflugszielen kombinieren?
Ja. Von Feldkirch aus sind Bregenz (ca. 30 Minuten), Dornbirn mit dem Messepark und der inatura Erlebnis-Naturschau (ca. 20 Minuten) und das Fürstentum Liechtenstein (ca. 20 Minuten) leicht erreichbar. Liechtenstein grenzt direkt an Feldkirch — wer über Tosters nach Schellenberg wandert, passiert die Ruine Tosters und die 1.000-jährige Eibe beim Friedhof St. Corneli (ältester Baum Vorarlbergs). Liechtenstein ist seit 2011 Schengen-Mitglied — keine formale Grenzkontrolle an der AT/FL-Grenze. Personalausweis dennoch empfehlenswert (Liechtenstein ist kein EU-Mitglied, Währung: Schweizer Franken). Für Damüls-Gäste mit mehreren freien Tagen: Feldkirch + Bregenz als zwei separate Tagesausflüge.
Wie lange sollte man für einen Feldkirch-Ausflug einplanen?
Ein halber Tag reicht für die Altstadt mit Katzenturm und einem Schattenburg-Besuch. Wer auch den Wildpark und das Montforthaus erleben möchte, sollte einen vollen Tag einplanen. Feldkirch ist kompakt und fußläufig gut erschlossen — vom Bahnhof in die Altstadt sind es ca. 10 Minuten zu Fuß.
Ist Feldkirch auch im Winter als Ausflugsziel interessant?
Ja. Das Schattenburgmuseum ist im Winter (November–März) Di–Sa 13:30–16:00 und So/Feiertage 11:00–16:00 geöffnet. Die Altstadt mit ihren Laubengängen ist wettergeschützt und atmosphärisch. Besonderes Highlight im Winter: Der Feldkircher Weihnachtsmarkt vom 1. bis 24. Dezember auf dem Marktplatz — einer der stimmungsvollsten in Vorarlberg.
Wo parkt man am besten in Feldkirch?
Für das Parken in Feldkirch stehen rund 1.650 öffentliche Stellplätze und 7 Tiefgaragen zur Verfügung — ein Parkleitsystem führt in die Innenstadt. Für Altstadt und Schattenburg empfiehlt sich die Tiefgarage Montforthaus (zentral, direkt an der Innenstadt) oder der Illpark (aktuelle Tarife: illpark.eu). Für den Wildpark Feldkirch empfiehlt sich der Parkplatz Vorarlberghalle am Ardetzenweg (gebührenpflichtig) — von dort ist der Wildpark-Einstieg unmittelbar erreichbar, alternativ mit Stadtbus Linie 3 oder 4 (Haltestelle „Vorarlberghalle"). Hinweis: Parkgebühren kommen nicht dem Wildpark zugute, Spenden sind essenziell. Handy-Parken: Parkster oder EasyPark. Behindertenausweis (§29b StVO): Parken kostenlos.
Was erleben Familien mit Kindern in Feldkirch?
Ein Feldkirch Ausflug mit Kindern bietet drei Highlights: Der Wildpark Feldkirch (kostenlos, tägl. geöffnet) mit Wolf, Luchs, Steinbock und Kinderspielplatz im Wald ist der absolute Favorit. Die Schattenburg Feldkirch bietet einen eigenen Kinderführer (3,50 €) und einen kostenlosen Outdoor-Challenge-Flyer — damit erkunden Kinder die 18 Museumsräume auf eigene Faust. Dazu kommt die Feldkircher Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, dem Katzenturm und dem Wochenmarkt in der Marktgasse (Di + Sa, 8–12:30 Uhr). Budget-Ausflug mit Kindern: Wildpark + Altstadt = kostenlos, Schattenburg ab 4,50 € pro Kind.
Wann findet der Wochenmarkt in Feldkirch statt?
Der Feldkirch Wochenmarkt findet jeden Dienstag und Samstag von 8:00 bis 12:30 Uhr in der Marktgasse statt — mit Gemüse, Fleisch, regionalem Käse, Feinkost und frischem Fisch. Im Dezember weicht der Markt dem Weihnachtsmarkt und findet im Großen Gymnasiumhof statt. Zusätzlich gibt es den Buramarkt (Direktvermarktung lokaler Bauern) jeden 1. und 3. Samstag im Monat am selben Ort.
Wie verläuft die klassische Stadtspaziergang-Route in Feldkirch?
Die offizielle Feldkirch Stadtspaziergang-Route ist 2,2 km lang, dauert ca. 2 Stunden und ist leicht begehbar. Die Stationen: Dom St. Nikolaus → Kapuzinerkloster → Katzenturm → Churer Tor → Wasserturm → Heilig-Kreuz-Brücke (bis ins 16. Jahrhundert einziger Ill-Übergang der Stadt) → Zeughaus → Pulverturm → Mühletor → Landeskonservatorium (ehemaliges Jesuitenkolleg Stella Matutina, wo Arthur Conan Doyle zur Schule ging) → Montforthaus → Marktgasse → Palais Liechtenstein (Stadtbibliothek) → Rathaus (1493) → Schattenburg. Geführte Stadtführungen buchbar über feldkirch-leben.at.