Umweltschonende Wärmeerzeugung mit regionalen Holzbrennstoffen wird im Biomasse Heizwerk Damüls durch modernste Kessel- und Anlagentechnik garantiert.
Bau Streckennetz
Von trockenem Industrierestholz, Sägenebenprodukten und Waldhackgut bis zu feuchter Rinde kann praktisch der unbehandelte Holzbrennstoff bei zum Teil wesentlicher Unterschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Schadstoff-Grenzwerte verfeuert werden. Die eingebaute Kondensationsanlage nutzt außerdem die im Abgas enhaltene Restwärme zur Brennstofftrocknung. Durch die Kondensationsanlage werden zusätzlich die feinsten Staubpartikel aus dem Rauchgas ausgewaschen und die sonst übliche Wasserdampffahne am Kamin weitestgehenden verhindert.
Die ausgereifte Technik sorgt für optimalen Heizbetrieb, reduziert den Personalaufwand und hilft somit Kosten im laufenden Betrieb zu sparen. Der Brennstoff wird mit einem Radlader aus dem Lager in die Austragung und von dort über Schubböden hydraulisch in die Heizkessel eingebracht. Ein zusätzlicher Ölkessel garantiert eine hohe Versorgungssicherheit.
Über Rohrleitungen wird die Wärme zu den einzelnen Objekten geführt. Zur Überwachung des gesamten Netzes auf Beschädigungen (Feuchteeinbrüche, Leckagen usw.) ist ein hochsensibles Überwachungssystem installiert, welches eine exakte Ortung der Schadenstelle ermöglicht.
In der Übergabestation gelangt die Wärme über einen Wärmetauscher ins Heizsystem des Kunden. Die Übergabestationen sind über Datenleitungen mit der Heizzentrale verbunden und ermöglichen so einen noch besseren Kundenservice.
Förderung
Das Projekt wurde vom Land Vorarlberg, der österreichischen Kommunalkredit sowie mit Mitteln der Europäischen Kommission mit 35 % Investitionszuschuß gefördert. Die zusätzliche Förderung des Landes Vorarlberg für den Einsatz von Waldhackgut ermöglicht den Bezug von ca. 5.000 Srm Biomasse direkt aus dem Wald. Mit den Lieferanten des Waldhackgutes wird so eine Pflege des Waldes unterstützt.
Biomasse Heizwerk Damüls
Nutzen für den Kunden:- Keine Wartung und Erneuerung der Heizanlage, damit verbunden höchster Komfort, da nur noch Einstellungen im Haus notwendig sind.
- Der Aufwand für die Brennstoffbeschaffung und Lagerung fällt weg.
- Zusätzlicher Raum wird verfügbar durch die Entfernung der alten Heizanlage und des Öltanks.
- Die Brand- und Explosionsgefahr aus der Brennstoffbewirtschaftung fällt weg.
- Wartung der Leitungsanschlüsse und der Übergabestation durch die Heizwerk Gesellschaft.
- Es fallen keine Kosten für die Wartung (Brennerservice, Kesselreinigung, Kaminkehrer usw.) an.
- Reduzierte Baukosten bei Neubauten, da im Anschlussbereich der Wärmeleitung, die Errichtung von Kaminen, Lager- und Feuerräumen wegfallen.
- Der Anschluss an das Wärmenetz wird gefördert.
- Gezielte Verrechnung der tatsächlich genutzten Energie ohne plötzliche Preiserhöhung (Indexklausel).
- Durch moderne Regeltechnik kann die Heizung Warmwasseraufbereitung von der Heizzentrale oder bequem von zu Hause gesteuert werden.
- Der hohe technische Standard garantiert eine sichere Versorgung mit höchstem Komfort, da der Zeitaufwand für die Beheizung wegfällt.
- Der Energieverbrauch kann vom Kunden jederzeit kontrolliert werden.
Technische DatenBiomassekessel 1
| 1.500 kW
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Biomassekessel 2
| 1.000 kW
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Ölkessel (für Notbetrieb)
| 4.000 kW
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Brennstoffbedarf pro Jahr
| ca. 12.000 Srm
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Fernwärmenetzlänge
| ca. 5.000 m |
| Anzahl angeschlossene Gebäude | 52
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| Gesamtkosten netto | ca. Euro 3,6 Mio.
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Einsparung Heizöl pro Jahr
| ca. 600.000 Liter
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| Einsparung Strom pro Jahr | ca. 400.000 kWh
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Einsparung CO2 pro Jahr
| 1.600 t
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Biomasse Heizwerk Damüls
Nichts ist so stark, wie die Idee, deren Zeit gekommen ist - Die Idee und die Initiative, ein Biomasse-Heizwerk in Damüls zu errichten, kam von...